Über mich

Lebe das Leben, das du liebst, und liebe das Leben, das du lebst.

Bob Marley

Schon als Kind war ich “hundeverrückt” und habe mir die Hunde aus der Nachbarschaft ausgeliehen, um mich mit ihnen zu beschäftigen und zu spielen.

Trotz vehementen Bittens und Bettelns über Jahre blieben meine Eltern hart „So lange du in die Schule gehst gibt es keinen Hund.“ Daran habe ich mich gehalten. Und zwar ganz genau. Im Frühjahr 1995 machte ich Abitur. Freitags schrieb ich die letzte Abiturprüfung und zwei Tage später zog endlich mein erster eigener Hund bei mir ein. Aisha und ich haben einiges miteinander erlebt und ich habe viel von ihr lernen können und müssen. Im Gegensatz zu den Hunden, mit denen ich in meiner Kindheit und Jugend zu tun hatte, war diese Dalmatinerhündin überhaupt nicht so pflegeleicht und unkompliziert wie ich mir das gewünscht und erhofft hatte.

Viele Tipps, jede Menge Bücher und einige Hundeschulen später kam ich dann im Frühjahr 1998 zu Gudrun Feltmann nach Bayreuth. Dank ihrer Hilfe konnten wir einige Missverständnisse beheben und Aisha wurde zum einem tollen alltagstauglichen Begleiter.

Mit Pepper, die 1999 einzog und auch Pepper`s Tochter Kiwi war ich bis Ende 2007 aktiv in der Rettungshundearbeit in der Suchhunde Staffel Werra-Meißner e.V. Dieses sowohl als aktives Mitglied wie auch als Ausbilderin.

2001 beendete ich dann mein Studium zur Diplom Handelslehrerin und anstatt ins Referendariat zu gehen gründete ich mit einer Freundin eine Softwarefirma und arbeitete parallel dazu als Dozentin für Arbeits- und Sozialrecht.

Das Thema Hunde und vor allem die Hund-Mensch-Beziehung nahm mit der Zeit einen immer größeren Stellenwert ein: ich begann meine Ausbildung zur Tierlehrerin bei Gudrun Feltmann im Institut Feltmann- von Schroeder. Zeitgleich nahm das Thema Hund noch in einem anderen Bereich mehr Raum ein. Im Frühjahr 2002 wurde bei mir ein Wurf Dalmatiner – die ersten Smiling Fellow`s – geboren und es folgten noch 3 weitere Würfe Dalmatiner.

Inzwischen hat sich die Hundezahl verändert. Mit der aktiven Jagd war schnell klar, dass es auch ein Hund für die Jagd sein muss, der aber auch das große Hobby Dummyarbeit gut ausfüllen kann. Und so ist 2015 eine Labradorhündin aus jagdlicher Leistungszucht eingezogen. Mit Tuna habe ich einen Hund der jagdlich und auch in der Dummyarbeit sehr ambitioniert und erfolgreich arbeitet. Und auch die Zucht beginnt mit Tunas Welpen wieder von vorne. Und aus dem Labrador A-Wurf ist ein Welpe geblieben.

Die Ausbildung im Institut habe ich 2004 als lizenzierte Tierlehrerin abgeschlossen. So befinde ich mich in der glücklichen Lage meinen Beruf mit meiner Berufung zu verbinden; nur die Thematik hat sich verschoben von arbeitsrechtlichen Paragraphen zum spannenden Thema Hund. Aber auch die Pädagogik lässt mich in allen Bereichen nach wie vor nicht los. Seit 2004 bin ich in verschiedenen Meisterprüfungsausschüssen der Handwerkskammer und Prüferin für Ausbildereignungsprüfung und die Meisterprüfungen Teil III und IV.

Seit Juni 2006 arbeite ich als eigenständige Tierlehrerin.

Egal in welchem Bereich, die Arbeit mit Menschen steht nach wie vor im Vordergrund. 2013 habe ich mit dem Jagdkurs begonnen und bin nun seit Mai 2014 Jägerin. Und inzwischen bin ich ehrenamtlich als Ausbilderin für den Bereich Jagdhunde in der Jungjägerausbildung des Kreisjagdvereins aktiv.

Ich habe viele Seminare und Fortbildungen bei anerkannten Trainern und Dozenten besucht und natürlich gehört Fortbildung auch aktuell und in der Zukunft für mich dazu.

Als Trainerin für meine eigene Fortbildung ist vor allem Tineke Antonisse zu nennen, nach deren Konzept ich trainiere und arbeite.

Ihr Konzept entspricht genau dem, hinter dem ich stehen kann und was mich überzeugt.